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Sperrzeiten an Feiertagen: Stadtratsfraktion greift Anliegen der Jusos auf

Samstag, 30.April 2016 von jusos

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Pressemitteilung: Die SPD-Stadtratsfraktion greift Anliegen der Jusos auf

Mit zwei Anträgen greift die SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim das Thema Sperrzeiten und Außenbewirtung im Sommer auf. Damit geht sie auch auf ein Anliegen ihrer Jugendorganisation Jusos auf.

Die Sozialdemokraten fordern eine Anpassung der Sperrzeiten an Feiertagen von derzeit 2 Uhr auf 4 Uhr. Damit würden Feiertage wie Wochenendtage behandelt werden. „Vor einigen Jahren haben wir eine Sperrzeitenverordnung verabschiedet, die vor allem den Bedürfnissen der Anwohner gerecht werden sollte“, so der Fraktionsvorsitzender Robert Metzger. „Dazu stehen wir nach wie vor, die Sperrzeitenverordnung ist ein guter Kompromiss zwischen Anwohner-Interessen und den Interessen der Besucher der Rosenheimer Nachtlokale.“ Allerdings bedürfe es bei der Bewertung der Feiertage einer Korrektur. „Für viele junge Rosenheimer, die hier gerne weggehen ist es unbegreiflich, weshalb Feiertage einer anderen Bewertung unterliegen Wochenendtage“, so Fraktionsmitglied und Juso-Stadtrat Abuzar Erdogan.

Bereits im Stadtratswahlkampf hatten die Jusos in Zusammenhang mit der Attraktivität des Rosenheimer Nachtlebens eine Anpassung der Sperrzeiten gefordert.

In einem zweiten Antrag geht die SPD-Fraktion auf die Öffnungszeiten der Biergärten bzw. auf die Möglichkeit der Außenbewirtung in den Monaten Mai bis September ein. Fraktionsvorsitzender Metzger und sein junger Stadtratskollege Erdogan sind sich einig: „Rosenheim verfügt über sehr schöne Außengaststätten, die gerne nachmittags und abends besucht werden. Für die wenigen warmen Sommerabende wollen wir dem Bedürfnis vieler, länger außen bewirtet zu werden, nachkommen.“

In ihrem Antrag fordert die SPD daher in den Monaten Mai bis September eine Außenbewirtung bis 24 Uhr (statt wie bisher 23 Uhr) zuzulassen. Die Lockerung soll jedoch nur für Freitage, Samstage und Feiertage gelten. Man dürfe auch hier den Schutz der Anwohner nicht außer Acht lassen.

 

 

 

 

 

 

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